News
und Infos:
Darmkrebs-Früherkennung:
Vorstufen
per Immuntest sicherer entdecken. Die
Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl ist ein wichtiger
Bestandteil der Früherkennung von Darmkrebs. Wissenschaftler
aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun, dass
einige immunologische Tests dem gebräuchlichen enzymatischen
Verfahren (HaemOccult) deutlich überlegen sind. Allerdings
stellten sie große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit
der Tests verschiedener Anbieter fest. mehr
Selen
als Nahrungsergänzung kann Diabetes-Risiko steigern.
Berlin
- Nahrungsergänzungsmittel mit Selen sollten nicht
ohne Empfehlung des Arztes eingenommen werden. In einer
sieben Jahre dauernden Studie nahmen mehr als 1.200 Gesunde
täglich 200 Mikrogramm Selen oder ein wirkstofffreies
Placebo ein. Das Risiko, an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken,
stieg bei Seleneinnahme um 50 Prozent, so die im Jahr 2007
publizierte Studie. Der endgültige Nachweis des Zusammenhangs
zwischen Seleneinnahme und Diabetes steht allerdings noch
aus.mehr
Schutzimpfung
gegen Gebärmutterhalskrebs: renommierte Experten fragen
wie wirksam die Impfung wirklich ist? Wissenschaftler
fordern Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung.
Die irreführende Kampagne wird scharf kritisiert.mehr
Herzinfarkt-Vorbeugung:
die empfohlene medikamentöse Senkung erhöhter Homozystein-Blutwerte
durch die Einnahme von Folsäure und den Vitaminen B6 und
B12 vermindert bei Frauen ein bereits erhöhtes Herzinfarkt-Risiko
nicht. mehr
Abnehmen
bei Übergewicht: Zahlreiche Diäten
werden angeboten wenn es um die Gewichtsreduktion geht.
Deren Effizienz ist aber umstritten und vor allem die Auswirkungen
der Diäten auf die Gesundheit machen vielen Übergewichtigen
Sorge. In diesem
Zusammenhang wurden nun in dieser im angesehenen New
England Journal of Medicine veröffentlichten Studie
322 mittelgradig übergewichtige Personen über zwei Jahre
regelmäßig untersucht. mehr
Herzinfarktrisiko
ist bei Vitamin-D-Mangel deutlich erhöht: an
der Health
Professionals Follow-up Study nahmen 18225 Männer teil.
Die Analyse der Vitamin D-Blutwerte zeigte, dass es auch
nach Berücksichtigung anderer Risikofaktoren für Herzinfarkt
eine enge Verbindung zwischen dem Vitamin-Blutspiegel und
dem Herzinfarktrisiko gibt.
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Der
MMW-Arzneimittelpreis 2008 geht an die SQ-Allergene der
ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH. Der Preis zeichnet einen
Klassiker der Pharmakotherapie aus, der die Behandlung in
einer wichtigen Indikation nachhaltig verändert hat und
durch therapiebegleitende Forschung „jung“ geblieben ist,
so dass entweder neue Indikationen erschlossen oder die
Galenik nachhaltig verbessert wurden.
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Das Institut
für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG) bewertet neueste Forschung zum Thema Allergien.
Das Resultat: Die spezifische
Immuntherapie (SIT und SLIT) wirkt bei vielen Allergikern.
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Hausstaubmilbenallergie:
Schutzmaßnahmen versagen auf ganzer Linie.
Weder die durch Hausstaubmilben-Allergene
verursachte Asthma-Symptome, noch der Verbrauch an teuren
Asthma-Medikamenten lassen sich durch die heute verfügbaren
physikalischen und chemischen Schutz-Maßnahmen gegen Hausstaubmilben
bessern, bzw. absenken. mehr
Bandscheiben-OP:
Die in Deutschland pro Jahr durchgeführten 30.000 Bandscheiben-Operationen
sind offenbar oft "für die Katz".
Diese aufwändigen und risikobehafteten Wirbelsäulen-Operationen
sind heute selbst bei vielen orthopädischen Chirurgen umstritten.
Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der weltweiten
Literatur, die in Berlin beim diesjährigen Kongress für
Orthopädie und Unfallchirurgie von Düsseldorfer Orthopäden
vorgestellt wurde.
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Akute Rückenschmerzen:
Die Wirkung der international empfohlenen Standardtherapie
(Paracetamol und Beratung durch den Allgemeinarzt) lässt
sich bei unkomplizierten Fällen von akutem Rückenschmerz
nicht durch zusätzliche und mit Nebenwirkungen belastete
Behandlungsmethoden (Rheumamittel wie Diclofenac und/oder
Chirotherapie durch Physiotherapeuten) weiter beschleunigen.
Auf diese teuren und mit Nebenwirkungen behafteten Therapien
kann daher nach Meinung der Experten im Regelfall verzichtet
werden.
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Studie
aus Deutschland und der Schweiz belegt: Mistelextrakt
hilft Darmkrebspatienten mehr
Aspirin
senkt das Darmkrebs-Risiko: Die
Auswertung der bisher erhobenen Daten zum Thema "Langzeiteinnahme
von Aspirin und Darm-Krebsrisiko?" zeigt, dass die
über 5 Jahre erfolgte Einnahme von mindestens 300 mg
Aspirin pro Tag in der Lage ist, das Darmkrebs-Risiko deutlich
zu senken. Dieser Nutzeffekt wird frühestens 10 Jahre
nach dem jeweiligen Studienbeginn erkennbar. mehr
Multivitamin-Tabletten
können das Sterberisiko erhöhen: Antioxydatien wie die
Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und Selen werden weltweit
von Millionen von Menschen in der Hoffnung eingenommen mit
dieser Maßnahme ihre Gesundheit zu verbessern, bzw. ihr
Leben zu verlängern. Jetzt bewies eine in Dänemark
und Italien erarbeitete und im Fachblatt Journal of the
American Medical Association (JAMA) publizierte
Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar
auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt
sind. mehr
Englischen
Forschern gelang es die positive Wirkung eines neuartigen
Krebsmedikaments nachzuweisen
Die bisher bei Krebserkrankungen zum Einsatz kommenden
hochtoxischen Chemotherapien haben meist enttäuscht.
Daher suchen Forscher weltweit nach Alternativen. In der
vorliegenden Studie konnte erstrmalig die Wirkung des Stickoxid-Synthese-Hemmers
N-nitro-L-arginine (L-NNA) nachgewiesen werden.
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Im
British Medical Journal listen David Isaacs, clinical
professor und Dominic Fitzgerald, staff physician
mit echt britischem Humor die real existierenden Alternativen
zur "evidence based medicine". Damit beantworten
sie die Frage "Was tun wenn es keine Therapie gibt,
die sich auf wissenschaftlich überzeugende Beweise
stützen kann? mehr
Immer
wieder klagen Menschen über gesundheitliche Probleme, die
durch elektromagnetische Felder weit unterhalb der bestehenden
Grenzwerte ausgelöst werden sollen. Diese so genannten "Elektrosensiblen"
geben dabei beispielsweise Handystrahlung oder so genannten
Elektrosmog als Ursache für eine Vielzahl von Beschwerden
an. Bei Versuchen in den Berliner Laboren der Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) reagierten elektrosensible
Personen nicht auf elektromagnetische Felder.
Elektrosensibilität: Wissenschaftliche Studie überführt
Umwelt-Neurotiker mehr
"Elektrosensibilität": ein rein
psychologischer Effekt? mehr
Achtung:
Ab sofort gibt es in
Deutschland die erste Gräser-Impftablette weltweit .

Grazax ® wird bei der oralen Therapie der Gräserpollen-Allergie
eingesetzt, unter der in Deutschland etwa 7 Millionen Menschen
leiden. Grazax ®
wurde in der Vergangenheit mit sehr gutem Erfolg an über
17.000 Allergie-Patienten getestet.
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Fachversion
hier
Zusammenhang
zwischen Obst- und Gemüseverzehr und Krebserkrankungen
des oberen Verdauungstraktes - Neue Ergebnisse der EPIC-Studie
Wer täglich Obst und Gemüse isst, hat ein geringeres Erkrankungsrisiko
für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs. Dabei
profitieren eher Männer (12%) als Frauen (4%) von einem
solchen Ernährungsverhalten, da die Risikoabsenkung besonders
bei Personen mit geringem Konsum (<300 Gramm/Tag) zum
Tragen kommt. mehr
Kontrollierte
Modellstudie von Zellen - ein Biochip als Minilabor
Wissenschaftler
können jetzt erstmals die Wirkung von Antibiotika unter
komplexen Bedingungen testen, die beispielsweise der Situation
von Patienten mit infizierten Kathetern vergleichbar sind.
von
Dr. Joachim Eiding
mehr
Überlegungen
zur evidenzbasierten Medizin (EbM) im Hinblick auf ihre
Eignung als Werkzeug, um die bisherige Medizin zu
reformieren
von
Dr. med. Karl-Heinz Bayer
mehr
Aspirin
und andere populäre Schmerzmittel senken das Risiko
für Haut- und Speiseröhrenkrebs
Australische Forscher betonten, daß die Wirkung der
das COX-1-Enzym beeinflussenden Wirkstoffe nicht auf die
squamösen Haut-Krebse beschränkt ist, sondern
prinzipiell auch bei anderen bösartigen Tumoren zu
erwarten ist. Und in der Tat belegt eine nahezu zeitgleich
im Fachblatt The Lancet publizierte Studie, daß Aspirin
auch die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs verhindern
kann. mehr
Beschneidung stoppt HIV. Französische Forscher
präsentieren im Journal
Plos Medicine eine an über 3.000 Männern durchgeführte
Studie
Einer Studie der französischen Agentur für Aids und Hepatitis
ANRS http://www.anrs.fr zufolge, könnte die Beschneidung
das HIV-Risiko unter Männern drastisch senken. Die Forscher
haben in Südafrika mehr als 3.000 Männer untersucht.
Demnach könnten sieben von zehn Infektionen durch Beschneidung
verhindert werden, meint Studienleiter Bertrand Auvert.
mehr